Selbstbewusstsein, Ausstrahlung & Posing

„Ach nöö, von mir brauchen wir kein Bild – ich weiß nie wie ich da kucken soll“

„Was – oh Gott nein – keine Bilder in der Öffenlichkeit machen, da könnten mich ja die anderen beobachten“

„Ja bei dir sitzt eh jede Pose“

Ich könnte noch Stunden weiter zitieren, was ich immer wieder zu hören bekomme, wenn es ums Thema Fotos machen geht, gerade wenn ich mich mit Leuten unterhalte, die nicht gerade Blogger/Instagrammer sind und eher selten Fotos von sich machen. Klar verstehe ich es, wenn es Menschen gibt, die einfach generell keine Lust dazu haben. Was ich aber immer schade finde ist, wenn Leute, die doch eigentlich gerne mal ein paar tolle Bilder von sich hätten, es sich aber nicht trauen in der Öffentlichkeit – was sollen denn die Leute denken – ein paar Bilder zu schießen.

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Ich erinnere mich noch zu gut an meine ersten Shootings – das ist wirklich noch gar nicht so lange her – da hatte ich ganz ähnliche Gedanken. Lust Fotos zu schießen hatte ich aufjedenfall, dies wurde jedoch von einer Wolke aus Angst vor Beobachtung und Unsicherheit begleitet.

Was sollen denn die Leute denken?

Ganz ehrlich? GAR NICHTS!

Wer hat bitte noch nie in der Öffentlichkeit zumindest ein Selfie von sich aufgenommen oder einen Freund fotografiert? Jeder tut es und wenn man nur als Tourist in einer fremden Stadt vor einer Sehenswürdigkeit fürs Familienalbum posiert.

Ich muss zugeben die Angst dabei „beobachtet“ zu werden war anfänglich auch bei mir da. Es war mir gerade bei den ersten Malen etwas unwohl unter Umständen dabei gesehen zu werden, wie ich vermeintlich versuche gut auszusehen.

Tipp: Einfach machen! Spätestens seit Snapchat habe ich diesbezüglich wirklich alle Hemmungen verloren. Ob in der vollen U-bahn oder unterwegs in der Stadt: Das Handy auf mich gerichtet laufe ich so quasselnd mit meiner dicken Gummi „Brain Freeze“ Hülle durch ganz München und unterhalte mich mit der Gerät. Je öfter man es tut, desto leichter fällt es einem auch. summer7 (1 von 1)summer2 (1 von 1)

Viele Menschen, die weniger Erfahrung mit Shooten haben, wissen oft nicht wie sie kucken und ihren Körper koordinieren sollen.

Und das verstehe ich nur zu gut, denn mir ging es anfänglich genau so! Ich war total unsicher wie die entsprechende Mimik/Gestik wohl hinterher auf dem Bild aussehen würde. Wie soll man das auch wissen, wenn nicht gerade ein Spiegel vor einem steht. Auch hier gilt: Übung macht den Meister – Der Beweis ist hier: Das Ergebnis meines ersten Shootings (von ca 150 Bildern waren gerade mal 5-6 einigermaßen passable Bilder dabei; aber seht einfach selbst).

Mein Tipp für alle Unerfahrenen: Mit dem Blick in der Ferne schweifen. Wenn man nicht direkt in die Kamera kuckt ist es für Anfänger oft leichter ein natürliches Bild, ohne dabei verkrampft zu wirken, hinzu bekommen.

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Auch wenn ich mittlerweile gelernt hab, wie ich für meine Verhältnisse das bestmöglichste mit Posing herausholen kann, gibt es auch immer wieder Momente, wo ich mich manchmal unsicher fühle, ich nicht weiß was ich noch machen könnte oder Ideen habe, die hinterher kompletter Käse sind. Ich denke das ist ganz normal und so geht es selbst den Profis ab und an.

Jeder der Lust dazu hat Fotos von sich zu machen sollte das auch tun! Dafür muss man kein Model / Blogger oder sonst was sein. Macht das, was euch Spaß macht und ihr werdet sehen, je öfter ihr es tut, desto sicherer werdet ihr.

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Outfit Details:

Top / Cardigan / Skirt: H&M

Bag: Louis Vuitton

Neckalaces: Iam

Armcandys: Tiffanys / Paul Hewitt

Shoes: Zara

P.S.: Seit einigen Shootings hebe ich gezielt die komischsten bzw. peinlichsten Bilder auf – hättet ihr mal Lust auf einen witzigen Outtake-Post, wo ich mal zeige, was auch bei mir so alles schief laufen kann? Scheibt es mir doch einfach in die Kommentare oder auf Instagram/Snapchat [@emmaemsn]

xx, eure Emma ❤

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24 Gedanken zu “Selbstbewusstsein, Ausstrahlung & Posing

  1. Hallo Emma.super super schöne Bilder von dir einfach Klasse.ich habe ja auch schon bisschen von dir gelernt um etwas fotogener zu sein.ganz liebe Grüße 😍 💕

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  2. Meine liebe Emma,
    Die Fotos sind erstmal wunderschön geworden – das Posen hast du definitiv jetzt raus. 😛 Und ich muss zugeben ich hatte bis vor kurzem selber immer diese Unruhe beim Bilder machen aber seitdem ich paar richtige Shoots hatte, ist vergangen und ich kann es völlig genießen und Spaß haben beim Posen, Lächeln und Rumalbern…. die Leute schauen nämlich auch so immer einen blöd an. 😀 Super Post und ich hoffe paar Fotoanfänger trauen sich dadurch auch an mehr! ❤
    Liebe Grüße
    Tanja. xx
    http://fleurrly.com

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  3. OMG ICH BIN VERLIEBT! Wie toll ist dein Outfit bitte? und du siehst soo schön aus. Mir geht es ähnlich wie Tanja, es ist einfach nur gewöhnungsbedürftig. Ich finde es auch immer schade, wenn so tolle schöne Menschen, sich nicht fotografieren lassen wollen! Toller Beitrag.
    Bussi Yu ❤

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    1. Oh tausend Dank ❤
      Ja, ich finde das echt wahnsinnig schade, klar verstehe ich das, wenn das – gerade am Anfang – viel Überwindung kostet, aber es ist es definitiv wert und am Ende freut man sich ja doch riesig über die Ergebnisse! Wir zwei müssen jetzt auch mal Shooten ❤

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  4. Hey liebe Amelie!

    Dein Outfit gefällt mir wirklich wahnsinnig gut und besonders die Schuhe haben es mir angetan ❤

    XXX,

    Wiebke von WMBG

    Instagram||Facebook

    P.S.: Voll schade, dass wir uns am Bloghemian Event nicht über den Weg gelaufen sind, hätte gerne mit dir eine Runde gequatscht!

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    1. Dankeschön, ach das freut mich aber!
      Oh – ja das ist wirklich schade! aber du bist nicht aus München oder? Sonst hätte ich vorgeschlagen das mal bei nem Kaffee nachzuholen? 🙂

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  5. Wow tolle Bilder und echt richtig gute Tipps für Anfänger. Du hast recht je öfter man es macht desto leichter wird es 😉 Vor allem Snapchat hilft 😀
    Auf den Bildern sieht man mal eine ganz andere Emma :O Du siehst wunder wunderschön aus *_*
    Liebste Grüße
    Sassi
    http://www.besassique.com

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  6. Emma ich finde deinen Post sehr toll! Ganz zu Beginn hat sicher jeder Hemmungen. Mittlerweile ist mir das auch völlig egal 🙂 Nur bei Snapchat rede ich ungern in einer vollen U-Bahn, einfach weil ich nicht möchte das jeder zuhört 😀

    Küsschen :*

    Vivi | TheRubinRose

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    1. Ja ich denke bei Snapchat muss man langsam reinkommen, meine Anfänge vor gut einem Jahr beliesen sich auch auf ein zwei bilder am Tag, wenn überhaupt. Wie du weißt vergeht heute kein Tag mehr ohne meine ewig langen Monologe, ich sags dir diese „Selbstgespräche“ auf Snapchat machen süchtig 😀 😀

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