but it’s worth it

Tun wir Dinge nur, wenn es sich im Endeffekt auch lohnt? Wann lohnt sich etwas?

Wann ist mir etwas wie viel Aufwand wert?

Alles Dinge, die mich diese Woche beschäftigten.

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Ob sich etwas lohnt, ist meiner Meinung nach eine Frage der subjektiven Wahrnehmung. Nur ich selbst kann entscheiden, ist mir eine Sache den Aufwand wert oder nicht.

Nehmen wir beispielsweise den Blog (wenn ich von Blog rede inkludiere ich gleichsam auch immer den Instagram- sowie den Snapchat-Channel): Ich will kein Geheimnis daraus machen, dass es mich wahnsinnig anstrengt und ich mich selbst damit unter Druck setze ständig tollen Content zu produzieren. Ich möchte fast sagen, dass ich beinahe meinen Tag dannach strukturiere: Dieses Teil wollte ich noch shooten, dort habe ich eine hammer Location gespotted und um 19:30 Uhr muss ich zuhause sein, weil ich dann auf Instagram posten muss…

Alles Dinge, von denen ich mir bewusst bin, dass sie für einen NICHT-Blogger nicht nachvollziehbar sein mögen. Wo genau der Stressfaktor dabei besteht ist der Punkt, der jedoch von den wenigsten akzeptiert werden will.

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Ich möchte das anhand eines Beispiels veranschaulichen:

Gestern erst bekam ich einen Anruf zu meiner „Insta-Zeit“. Weil ich in meiner produktiven Phase ungern gestört werde und mein Handy aktiv benutze und brauche, habe ich den Anruf weggeklickt und weiter gearbeitet, ein Szenario dass sich mehrmals die Woche so ereignet.

Im Nachhinein das den Personen zu erklären ist mit das Schwierigste, wenn es mit darum geht mein Hobby bzw. meinen Job (neben dem Studium, das selbstverständlich nach wie vor oberste Priorität hat, versteht sich) zu erklären.

Erzählt man also von seinem Stress wird man von Außenstehenden entweder belächelt oder gar missverstanden und muss sich rechtfertigen.

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Der Spruch der Woche, der das Ganze für mich auf die Spitze trieb: „Dann hör halt auf mit dem Sch…“

Für mich persönlich so ziemlich das Schlimmste, was man sagen kann, denn das beweist mir einmal mehr, wie wenig Wertschätzung einem gegeben wird für das was man tut  und für das man lebt.

Egal wie sehr es mich jemals noch stressen sollte, jeden Tag Bilder zu produzieren, zu fotografieren, zu retouchieren, Texte zu schreiben u.v.m…

Niemals würde es mich mehr kosten, als es mir gibt. Denn der Blog ist weit mehr als nur ein Hobby, und damit meine ich nicht die Gelegenheiten mit tollen Firmen zusammenarbeiten zu können und tolle Events besuchen zu dürfen, auch wenn das mit Sicherheit der wohl schönste Nebeneffekt ist. Zum ersten Mal habe ich nämlich wirklich das Gefühl etwas besonders gut zu können. Akutell gibt es nämlich nichts, was mir mehr Spaß macht. Ich beschäftige mich gerne jeden Tag mehrere Stunden mit allem, was dazu gehört, weil es mir einfach extrem viel Freude bereitet und mich glücklich macht.

Und das ist es doch worauf es ankommt oder? Denn dieses Glücksgefühl allein ist es, was Dingen – für mich – ihren Wert verleihen.

Wenn also irgendjemanden mich fragt „Ist es das dann überhaupt wert“ muss ich keine Sekunde überlegen wie und was ich darauf antworte.

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Outfit Details:

Bomberjacke: Zara

Shirt: Marie Lund

Hose: Zara

Uhr: Abott Lyon

Tasche: Sassyclassy

Stiefel: Killah by Miss Sixty

Mütze: Religion Clothing

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12 Gedanken zu “but it’s worth it

  1. Bei mir ist es zwar ein anderes Hobby, aber die Sprüche kenne ich genauso gut, wie das Gefühl: ja, es ist es wert, es ist Stress, der Spaß macht und ich habe das Gefühl, etwas wirklich gut zu können und bekomme auch Wertschätzung dafür! 🙂 schön, dass auch du so ein Hobby hast, das ist es doch echt, um was es geht im Leben oder? Tun, was einem gut tut 🙂

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  2. Echt ein toller Beitrag! Ich habe auch das Gefühl, dass relativ wenige Leute dieses „Blogger-Ding“ nachvollziehen und verstehen können. Der Druck ist defintiv da, weil man ja auch Ansprüche an sich selbst stellt und nicht nur irgendeinen Mist posten möchte – und guten Content zu produzieren braucht eben Zeit 🙂 Aber du hast so Recht, die Arbeit lohnt sich auf jeden Fall, weil es einfach super viel Spaß macht ❤

    Liebe Grüße

    http://nilooorac.com/

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  3. Eine sehr guter Beitrag und ein wunderschöner Look liebe Emma! Ich glaube auch das für Leute ausserhalb des Blogger Business der Aufwand eines Blogs und den Druck immer neuen Content zu erzeugen wirklich schwer zu verstehen ist. Aber wenn es einen einfach Spaß macht nimmt man eben es nicht als Arbeit war.

    Liebste Grüße
    Marcel
    http://marsilicious.com/

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  4. Diese Situationen kennt wohl wirklich jeder Blogger, der sich intensiv mit seinem Hobby beschäftigt… Ich selbst finde es teilweise echt schwer, abzuschalten und einmal nicht den Druck zu verspüren dauernd etwas neues posten zu müssen und aktiv zu sein. Die Mischung machts! 🙂

    Liebe Grüße, Julia
    http://www.lightitup-blog.de

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